*Denn sie wissen (nicht), was sie tun* (un des mid denne Hildabreedle war kein Witz, gell!) Sie sin´ wieder doo – die selle doo! Wieder einmal wird das Kirchl (zur) hör-BAR. Wieder einmal wird das Kirchl zur Wohnküchemiteckbank der Gudrun Hasenohr und ihrer Menschlein um sich rum: Kerstin, Lena, Greta, Pascal, Pascal und die Selle Do „spielen auf“ und das nicht nur mit Gitarren, Geige und Gesang sondern auch mit launischem Geschwätz und hinreißendem Geplänkel. Wieder einmal wird das Kirchl Schauplatz von Gefühlen, Farben und wundervollen Liedern, die, auch wieder einmal, in gewohnt, mitunter melancholisch dargebotenen, mehrstimmigen Arrangements hörbar gemacht werden. Wer „sie“ kennt, weiß, dass die *Selledo* kein Blatt vor den Mund nimmt, nichts und niemanden verschont mit altklugem, zum Teil hintergründigem, manchmal nur auf das zweite Zuhören verständlichem, urkomischen Wissen. Sie spart nicht damit, allem und jedem den Spiegel vorzuhalten, immer mit dem nötigen Respekt aber immer „schnurgrad“ und entwaffnend ehrlich. Sie sagt von sich selbst, dass sie die Summe ihres gel(i)ebten Lebens ist und das ist nun mal vielseitig, herzgebeutelt, anders, authentisch, rebellisch, mutig, aufrichtig aber immer SIE SELBST. Auch kommt aus ihrer, mitunter frechen „Gosch“ der Satz: Der einzige Mensch, der mich mögen muss, bin ich selbst! Das Kirchl wird an diesem Abend ihr Schloß, in dem sie Prinzessin (mit Gefolge) sein darf ihre Hängebrücke, über die sie sich hangeln darf ihr Hühnerstall, in dem sie auch mal laut gackern darf ihr Zuhause, in dem sie immer willkommen ist